Herbstliche Gravel Fahrten
Elisabeth Brandau • 25. September 2024
Der Goldene Herbst auf dem Gravel Bike

Herbstliche Fahrradtouren – Die besten Routen für Mountainbikes und Gravelbikes
Der Herbst ist eine der schönsten Jahreszeiten für Fahrradtouren. Die milderen Temperaturen, bunte Blätter und die frische Luft schaffen eine ganz besondere Atmosphäre für Radfahrer. Besonders für Mountainbike- und Gravelbike-Fans bietet der Herbst ideale Bedingungen für abenteuerliche Touren abseits der stark befahrenen Straßen. In diesem Artikel erfährst du, wie du das Beste aus deinen Herbstfahrten herausholst und welche Routen sich besonders lohnen.
1 Warum der Herbst die perfekte Jahreszeit für Radtouren ist
Der Herbst bringt oft stabile Wetterlagen mit sich – nicht zu heiß, nicht zu kalt. Dies macht ihn ideal für längere Touren. Die Sonne scheint angenehmer und nicht mehr so intensiv wie im Sommer, und die Natur zeigt sich in ihren prächtigsten Farben. Auch der Verkehr nimmt in vielen touristischen Gebieten ab, sodass du die Strecken oft ganz für dich allein hast.
Hier kannst du noch Kilometer für deine Winterbasis legen. dann kannst du im Winter beruhigt auch mal kürzere Touren fahren.
Zudem bietet der Herbst eine gute Gelegenheit, die etwas nasseren und rutschigeren Bedingungen zu trainieren, was besonders für Mountainbiker eine großartige Herausforderung ist. Für Gravelbikes sind die gut ausgebauten Forst- und Schotterwege jetzt optimal, da sie meist weniger befahren sind.
2 Tipps für deine Herbsttouren
Wettervorhersage beachten: Auch wenn das Wetter im Herbst oft stabil ist, kann es schnell zu Regen oder Nebel kommen. Informiere dich also vorher über das Wetter, um deine Tour entsprechend anzupassen.
Kleidung: Das Zwiebelprinzip ist auch im Herbst eine gute Wahl. Beginne mit einer atmungsaktiven Basisschicht, gefolgt von einer isolierenden Schicht und einer wind- und wasserabweisenden Jacke.
Beleuchtung und Reflektoren: Da die Tage kürzer werden, solltest du auf eine gute Beleuchtung und Reflektoren achten. Es wird früher dunkel, und die Sichtbarkeit auf der Straße ist entscheidend.
Reifenwahl: Der Herbst bringt nasse Wege und manchmal rutschiges Laub mit sich. Wähle daher Reifen mit gutem Profil oder wechsle zu Tubeless-Reifen für besseren Grip und Pannenschutz.
Hier der Geheimtipp von Elisabeth Brandau: hole dir die Inliner von Vittoria Reifen und du wirst keinen Defekt mehr haben, bzw. immer nach Hause fahren könenn ohne die Felge zerstören-
3 Die besten Routen für den Herbst
Mountainbike-Touren:
Schwarzwald, Deutschland: Der Schwarzwald bietet zahlreiche Trails mit atemberaubenden Aussichten, die im Herbst besonders eindrucksvoll sind. Von flowigen Singletrails bis hin zu technischen Abfahrten – hier ist für jeden etwas dabei.
Toskana, Italien: Die hügelige Landschaft der Toskana, gespickt mit Weinbergen und Zypressen, bietet wunderschöne Mountainbike-Trails. Besonders im Herbst, wenn die Weinlese vorbei ist, sind die Strecken ruhig und laden zu ausgedehnten Touren ein.
Gravelbike-Touren:
Harz, Deutschland: Mit seinen Schotterwegen und gut ausgebauten Forststraßen bietet der Harz ein Paradies für Gravelbiker. Besonders im Herbst, wenn die Wälder in bunten Farben leuchten, ist die Atmosphäre unvergleichlich.
Schottland: Wer Lust auf Abenteuer hat, sollte eine Graveltour in den Highlands in Erwägung ziehen. Die rauen Landschaften und endlosen Schotterwege bieten unvergessliche Erlebnisse, besonders im Herbst, wenn der Touristenansturm abgenommen hat.
Natürlich auch unser Schönbuch und die Schwäbische Alb, direkt vor unserer Haustüre
4 Sicherheit und Vorbereitung
Im Herbst musst du auf einige Besonderheiten achten, wie rutschige Straßen durch nasses Laub oder gelegentlich Nebel. Daher sind angepasste Fahrtechniken und vorausschauendes Fahren besonders wichtig. Halte mehr Abstand beim Bremsen und sei vorsichtiger in Kurven. Bereite auch dein Fahrrad gut vor: Regelmäßige Reifenchecks und das Schmieren der Kette sollten zu deiner Routine gehören.
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5 Fazit
Der Herbst bietet die perfekte Gelegenheit, deine Mountainbike- oder Gravelbike-Fähigkeiten in einer atemberaubenden Kulisse zu verbessern. Die kühleren Temperaturen und die lebendigen Farben der Natur machen jede Fahrt zu einem besonderen Erlebnis. Mit der richtigen Vorbereitung und passenden Routen steht einer großartigen Herbsttour nichts mehr im Weg!

32-Zoll-Laufräder werden seit einigen Jahren immer wieder als nächster großer Schritt im Bike-Bereich gehandelt. Doch sind sie wirklich die Zukunft – oder bleiben sie ein Nischenprodukt für Experimente und Spezialanwendungen? In diesem Artikel vergleichen wir 32 Zoll mit dem etablierten 29-Zoll-Standard, werfen einen Blick auf den Markt und ordnen die Einsatzbereiche realistisch ein. 29 Zoll: Der etablierte Allround-Standard 29-Zoll-Laufräder sind heute aus XC-, Trail- und Gravel-Bikes nicht mehr wegzudenken. Die Vorteile sind bekannt: sehr gutes Überrollverhalten hohe Laufruhe bei Tempo große Auswahl an Reifen, Felgen & Ersatzteilen bewährte Geometrien und Rahmenstandards Kurz gesagt: 29 Zoll ist ausgereift, vielseitig und für die meisten Fahrer:innen die sicherste Wahl. 32 Zoll: Mehr Rollspeed, mehr Fragezeichen 32 Zoll geht noch einen Schritt weiter. Die Idee dahinter: noch besseres Überrollen von Hindernissen mehr Stabilität bei Highspeed theoretisch effizienter auf langen, schnellen Strecken Klingt gut – bringt aber auch Herausforderungen mit sich: ❌ Die aktuellen Probleme von 32 Zoll Gewicht: Felgen, Reifen und Speichen sind schwerer Steifigkeit: große Durchmesser = höhere Belastung Kompatibilität: kaum Rahmen, Gabeln oder Standards Marktverfügbarkeit: sehr begrenzte Auswahl Einordnung nach Einsatzbereich 🚵 XC & MTB: Noch kein klarer Durchbruch Im Cross-Country gibt es bereits erste Tests mit 32 Zoll – vor allem im Elite- und Prototypenbereich. Die Ergebnisse zeigen: Vorteil bei sehr schnellen, offenen Kursen Nachteile bei Handling, Beschleunigung und Agilität aktuell nur sinnvoll für sehr große Fahrern 👉 Fazit XC: Interessant, aber noch nicht bereit für den Massenmarkt. 🟤 Gravel: Das spannendste Einsatzfeld Hier wird es wirklich interessant – und das deckt sich mit deiner Einschätzung: Für Gravel: ja – wenn leicht und stabil. Gravelbikes profitieren besonders von: gleichmäßigem Untergrund langen Distanzen konstanter Geschwindigkeit Wenn es Hersteller schaffen, leichte und ausreichend steife 32-Zoll-Laufräder zu bauen, könnten sie hier echte Vorteile bringen – vor allem für Ultra-Distance, Bikepacking und schnelle Schotterpisten. 👉 Fazit Gravel: Großes Potenzial, sobald Gewicht und Stabilität passen. Kommen 32-Zoll-Laufräder wirklich auf den Markt? Kurzfassung: Ja – aber langsam und selektiv. Was aktuell realistisch ist: kleine Serien Testplattformen für Profis Custom-Aufbauten für sehr große Fahrern erste Gravel-Experimente Was noch fehlt Februar 2026: Serienreifen von großen Herstellern passende Rahmen Geometrien klare Standards (Achsen, Gabeln, Freigaben) Zwischenfazit: 32 Zoll vs. 29 Zoll Kriterium 29 Zoll 32 Zoll Marktverfügbarkeit ⭐⭐⭐⭐⭐ ⭐ Gewicht ⭐⭐⭐⭐ ⭐⭐ Laufruhe ⭐⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐⭐⭐ Handling ⭐⭐⭐⭐ ⭐⭐ Zukunftspotenzial ⭐⭐⭐⭐ ⭐⭐⭐








